"Die meisten Menschen sterben an ihren Ärzten,
nicht an ihren Krankheiten."

Traurig, aber wahr. In unserer Gesellschaft hält sich jeder für etwas besseres. Die Leistungen eines jeden werden betrachtet. Aber das einzelne Individuum selbst, seine Persönlichkeit - das bleibt unbekannt. Wer nicht in das Schema hineinpasst, wird gleich wieder aussortiert. Zwar fangen die Medien an, Castings, wie "Deutschland sucht den Superstar" oder "Das Supertalent" zu gestalten, doch nicht ganz ohne Hintergründe. Einerseits bekommen Menschen den Respekt und die Anerkennung, die sie verdient haben, andererseits werden welche bloßgestellt und von genau jenen Medien öffentlich gedemütigt, die ihnen den Erfolg und den Ruhm versprachen. Sprich: Ihre einzige Hoffnung wird binnen einiger wenigen Minuten genommen. Zurück bleibt nur noch Trauer und Angst. Angst vor der Öffentlichkeit. Es ist ja nicht nur so, dass man sich entweder das Gesicht von den "Versagern" merkt oder nicht. Heutzutage sind uns viele Möglichkeit offen. Auf Plattformen, wie z.B. YouTube kann alles immer und immer wieder angesehen werden...


Die Welt ist also verbunden. Ein riesiges Netzwerk, immer weiter in der Entwicklung und ohne Grenzen. Hmm. Hat sich die Welt dadurch zurückentwickelt? Damals ging man von der Erde als Scheibe aus. Man konnte nur bis zu bestimmten Punkten. Aber nicht weiter. Zu Columbus Zeit erwies sich das Gegenteil. Die Erde ist rund, man kann nicht herunterfallen. Schön und gut.
Und heute? Wir wissen, dass die Erde rund ist. Können uns aber trotzdem nicht frei bewegen. Irgendwer weiß immer, wo man gerade ist. Egal ob die Erde ein Ende hat oder nicht. Ob flach oder rund. Man fällt immer. Bildlich gesprochen natürlich.