Es ist gar nicht so einfach glücklich zu sein. Zumindest nicht so, wie es die Theorie sagt. "Ach komm, das wird schon." oder "Macht dir nichts draus, das ist nur vorrübergehend." Gut gemeinte Worte, aber letztendlich doch leer. Es bringt nichts Ewigkeiten schmollend im Bett zu liegen und hoffen, dass alles gut wird. Außer, dass man sich selbst zerstört. Alles also Frage der Einstellung. 
Warum ich das schreibe? Naja, ich konnte noch nie vollkommen offen über meine Gefühle reden. Und wenn ich das hier schreibe, kommt es mir nicht so vor, als würde es gelesen werden. Ich sehe/höre/fühle keine Reaktionen auf meine Worte. Irgendwie neutrales Umfeld. Und vielleicht werde ich auch diese schrecklichen Gedanken, Kopfschmerzen und Albträume los, die mich in letzter Zeit so verfolgen.
Meine eigene Dummheit hat mir immer wieder Schwierigkeiten bereitet. So viele Dinge, die ich vermasselt hab. Und Menschen, die ich verletzte. Eigentlich denke ich bei diesen Worten an einen besonderen Menschen. Er hielt immer zu mir, egal, was ich sagte oder tat. Auch bei meinen Versuchen ihn von mir wegzustoßen, mich zu verstellen...
Anfangs dachte ich, ich könnte hier meine Gedanken aufschreiben und meinen Kopf frei machen. Aber weiter als hier kann ich nicht mehr. Zumindest wären es keine logischen Zusammenhänge, eher wie verschiedene Puzzleteile, die einfach nicht zusammen passen.